Über uns

 

Till-Theaterpädagogik bietet in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Schwyz (PHSZ) einen Master of Advanced Studies in Theaterpädagogik an. Der Weiterbildungsstudiengang, bestehend aus dem CAS Theaterpädagogik und dem MAS Theaterpädagogik, ist ein gemeinsames Angebot beider Institutionen. Sowohl Till-Theaterpädagogik als auch die PHSZ verfügen über ausgewiesenes und anerkanntes Know-how im Bereich Theaterpädagogik. Mit der Kooperation wollen die beiden Partner die Theaterpädagogik schweizweit stärken und insbesondere im Bildungsbereich noch besser verankern.

 

Unsere Kompetenzen

Der MAS Theaterpädagogik – einmalig in der Schweiz

Theater spielen und Theaterprojekte anleiten, erfordert künstlerische, pädagogische und kommunikative Kompetenzen. Nur wer vertiefte eigene Spielerfahrungen gesammelt und reflektiert hat, kann auch andere Menschen bei ihren Spiel- und Theaterprozessen professionell an- und begleiten. Der gemeinsame MAS Theaterpädagogik von Till-Theaterpädagogik und der PHSZ bietet dazu die fundierte Grundlage. Der Master of Advanced Studies ist der höchste formale Hochschulabschluss, der im Rahmen einer Weiterbildung erreicht werden kann.

 

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Unser Bildungsverständnis

Theaterpädagogik verbindet Kunst und Bildung

Das theatrale Spiel erfasst den gesamten Menschen. Es ermöglicht, die eigene Persönlichkeit zu entfalten und auszuloten sowie an Profil zu gewinnen. In der Theaterarbeit werden kommunikative Kompetenzen in einem umfassenden Sinn ausgebildet, geübt und reflektiert. Theaterpädagogik beruht auf der Überzeugung, dass die Künste bilden.

Die «Theaterkunst» schult die Sinne und die Wahrnehmung, fördert die Fähigkeit zu differenzieren und die Urteilskraft: Das braucht jede Bildung und ist letztlich Voraussetzung für alles Lernen. Theater ermöglicht zudem spielerische Ansätze zur Verknüpfung von Körperbewusstsein und Wissensaneignung. Das Spiel bewegt den Menschen in seiner Ganzheit: Atem, Stimme, Sprechen – Vorstellungskraft und Fantasie – Umgang mit Raum und Zeit – Denken und Handeln.

In der Theaterpädagogik tritt die Kunst des Theaters mit der Pädagogik in einen intensiven Dialog. Theaterpädagogik befasst sich einerseits mit der Gestaltung von Theater, andererseits mit der pädagogischen Begleitung künstlerischer Prozesse. Sie fördert die Spiel-, Darstellungs- und Gestaltungsfreude. Gleichzeitig vermittelt sie methodisch-didaktische Kenntnisse und Vorgehensweisen, wie Theaterspiel gelehrt und gelernt wird.

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Die reflektierte Auseinandersetzung mit Theater untersucht Konzepte zur Entfaltung der Persönlichkeit, zur Gestaltung von ganzheitlichem Unterricht und zur Entwicklung lernender Organisationen. Arbeiten in Gruppen und Teamwork sind dabei wichtige Lehr- und Lernformen. Lernen wird als gemeinsame Suche verstanden, als Anregung, eigene Fragen zu stellen und gemeinsam nach Antworten zu suchen. Dabei wird der Kommunikation zwischen Bühne und Publikum als integralem Bestandteil von Theater besonderes Augenmerk geschenkt.

Das Anleiten von spielerischen Prozessen und die Realisierung von Theaterprojekten in einem pädagogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld erfordern künstlerische, pädagogische und kommunikative Kompetenzen. Der Studiengang befähigt die Studierenden, theaterpädagogische Projekte zu initiieren, zu planen, durchzuführen und zu reflektieren.


Studienleitung

Dozierende

Kurs- und Arbeitsräume

Theater PurPur


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Theater PurPur: Theaterraum

purpur theatersaal

Theater PurPur: Theatersaal

Pädagogische Hochschule Schwyz


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PHSZ Theatersaal, Blick auf die Ränge.

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PHSZ Theatersaal, Blick von den Rängen auf die Bühne.

Unsere Geschichte

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2015

Im Herbst startet der 36. CAS-Studiengang. Der 15. MAS-Studiengang wird im Herbst 2016 starten. Seit dem ersten Studiengang 1993 haben ca. 644 Studierende die Basismodule des CAS Theaterpädagogik abgeschlossen und ca. 213 Studierende das Diplom des MAS Theaterpädagogik erhalten.

2014

Till-Theaterpädagogik und die Pädagogische Hochschule Schwyz (PHSZ) gehen ab August gemeinsame Wege und bieten in Kooperation den schweizweit einzigartigen CAS/MAS in Theaterpädagogik an.

Im April stirbt Susanna Walser Huber. Sie war Studienleiterin und Gründungsmitglied.

2013

Ende November hat das Gründungsmitglied Marlies Zwimpfer-Kämpfen Till-Theaterpädagogik verlassen.

2006

Im Zuge der Studienreform nach den sogenannten Bologna-Beschlüssen (vgl. Bologna Declaration 1999) wird das Nachdiplomstudium überarbeitet und stärker modularisiert. Der Fachhochschulrat genehmigt das Konzept für einen Weiterbildungsmaster. Dieser setzt sich aus zwei Zertifikatslehrgängen ZL sowie zahlreichen Wahlkursen zusammen. Der ZL I schliesst mit einem Certificate of Advanced Studies in Theaterpädagogik ab. Der ZL II führt zum Diplom Master of Advanced Studies in Theaterpädagogik.

2003

Der Nachdiplomkurs wird mit einem Aufbaukurs zu einem Nachdiplomstudium erweitert und vom Fachhochschulrat genehmigt. Till-Theaterpädagogik und die Hochschule Musik und Theater Zürich gehen eine Kooperation ein.

Pius Huber verlässt Till-Theaterpädagogik.

2000

Der Studiengang wird in Nachdiplomkurs umbenannt und neu unter dem Dach der Hochschule Musik und Theater Zürich HMT (heute ZHdK), angeboten.

1993

Start des ersten Studienganges mit 22 Teilnehmenden.

1990

Gründung von Till-Theaterpädagogik durch Marlies Zwimpfer-Kämpfen, Susanna Walser Huber und Pius Huber, mit der Idee, eine berufsbegleitende Weiterbildung in Theaterpädagogik für Menschen in pädagogischen Berufen anzubieten.